Bauherrschaft Hochbau Stadt Bern
Architektur Kast Kaeppeli Architekten Omlin Architekten (Bauleitung)
Landschaftsarchitektur égü Landschaftsarchitekten
Planungszeit 2020-2025
Realisierungszeit 2024-2026
Status Gebaut

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Die Ka-We-De wurde von 1932 bis 1933 durch die Architekten Rudolf von Sinner und Hans Beyeler als erste kombinierte Eis- und Wassersportanlage in Bern errichtet. Sie galt damals als pionierhafter Neubau und ist heute ein baukulturell wertvoller Zeitzeuge der Moderne. In den 1980er-Jahren wurde die Anlage zuletzt renoviert und erweitert. Aufgrund des zu hohen Betriebsrisikos entschied sich der Hochbau Stadt Bern, die Anlage vollständig zu sanieren. Die Erneuerung der Anlage soll dazu genutzt werden, das Angebot von Wasser und Kunsteis für die Besucherinnen und Besucher im Sommer und im Winter attraktiver zu gestalten und die Rahmenbedingungen für einen effizienteren und umweltfreundlicheren Betrieb zu verbessern.

Das Hauptgebäude behält seine städtebauliche Rolle. Statische Analysen offenbarten jedoch Schwachstellen bei der Erdbebensicherheit der bestehenden Tragstruktur. Dies wurde durch neue, gezielt platzierte Stahlbetonwände gelöst, welche die Erdbebensicherheit des Bauwerks erhöhen. Eine grosse Herausforderung stellte die Vereinbarkeit der neuen, technischen Installationen mit der bestehenden, filigranen Tragstruktur des denkmalgeschützten Bauwerks dar. Neben der gezielten Erweiterung der Steigzonen wurde auch der Garderobentrakt funktional neu organisiert, stets mit dem Ziel, den Umfang der Eingriffe in die schützenswerte Tragstruktur möglichst gering zu halten.

Das alte Nichtschwimmerbecken wurde komplett rückgebaut und durch ein neues Mehrzweckbecken mit den gleichen Abmessungen wie beim Ursprungsbau aus den 1930er-Jahren (58x72 m) ersetzt. Eine 16 Zentimeter starke Stahlbetonbodenplatte ohne Dilatationsfugen bildet die Grundlage. Umlaufend schliessen hochwertige Betonbrüstungen mit Sichtbeton-Brettstruktur das Becken ab. Das Wellenbad sowie die angrenzenden Tribünen sind ebenfalls baukulturell wertvolle Zeitzeugen. Das Wellenbecken wurde strukturell durch eine zusätzliche, innenliegende Betonschicht mit integrierten Stehstufen ergänzt und für aktuelle Sicherheitsvorschriften ertüchtigt.

Die sanierte Anlage der Ka-We-De bietet verschiedenen Nutzergruppen der Stadt Bern einen Mehrwert und erfüllt zudem den Anspruch eines nachhaltigen Umbaus des schützenswerten Bestands.

Schnetzer Puskas Ingenieure

Nightnurse Images und Kast Kaeppeli

Bauherrschaft Hochbau Stadt Bern
Architektur Kast Kaeppeli Architekten Omlin Architekten (Bauleitung)
Landschaftsarchitektur égü Landschaftsarchitekten
Planungszeit 2020-2025
Realisierungszeit 2024-2026
Status Gebaut