• Projektdaten
  • Ersatzneubau Sekundarschule Laufen, Laufen, 2020
  • Bauherrschaft
    Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft,vertreten durch das Hochbauamt
  • Generalplanung
    ARGE Confirm AG / Imooo AG, Zürich
  • Entwurf / Architektur
    Thomas Fischer Architekt GmbH, Zürich
  • Tragwerksplanung
    Schnetzer Puskas Ingenieure
  • Planungszeit
    2015-2018
  • Realisierungszeit
    2017-2019
  • Status
    Im Bau


Die Gebäude der Sekundarschule Laufen stammten aus den Jahren 1963 und 1972 und waren sanierungs- und optimierungsbedürftig. Aus Kostengründen und in Anbetracht der heutigen Anforderungen an den Schulbetrieb wurde eine neue Schulanlage vorgesehen, welche den Ansprüchen entspricht sowie Raum für sich verändernde Bedürfnisse und unterschiedlichen Unterrichtsformen bietet.

Der Ersatzbau besteht aus einem Untergeschoss, einem Erdgeschoss und zwei Obergeschossen. Der kompakte Baukörper mit Abmessungen von ca. 46 mal 55 m integriert das gesamte Raumprogramm unter ein Dach und schafft damit ein hohes Mass an Raumeffizienz. Das Untergeschoss beinhaltet eine Doppelturnhalle mit Garderobenräume, Schulräume für Werkunterricht und textiles Gestalten sowie Haustechnikräume. Neben der Eingangshalle sind im Erdgeschoss eine Mediathek, eine Aula sowie Musik-, Informatik- und Hauswirtschaftsräume vorgesehen. Im ersten Obergeschoss befinden sich das Lehrerzimmer und Spezialunterrichtsräume, im zweiten Obergeschoss die Klassenzimmer und zwei Multifunktionszonen.

Was die Tragstruktur anbelangt bilden das Turnhallentragwerk und die Auladecke den anspruchsvollen Glanzpunkt des Projekts. Der Boden des zweiten Obergeschosses wird in diesem Bereich mit doppelraumhohen Stahlfachwerkträgern, welche gleichzeitig Teile des Sheddachs bilden, in jedem zweiten Achsraster hochgehängt. Die restlichen Fachwerkträger des Dachs werden jeweils zwischen den grossen Stahlfachwerkträgern angeordnet. In den übrigen Bereichen wird die Tragstruktur in klassischer Skelettbauweise mit Ortbetondecken und vorfabrizierten Stützen erstellt. Der Stützenraster ist auf die erforderliche Grösse der Klassenzimmereinheiten abgestimmt. Im Erdgeschoss und den Obergeschossen wird auf tragende Gebäudewände komplett verzichtet, um eine maximale Flexibilität für spätere Umgestaltungen des Schulbetriebs zu ermöglichen. Die Aussteifung des Gebäudes erfolgt über Windverbände bei den Fassadenstützen.

An die Ortbetondecken der Obergeschosse werden auskragende Balkone gehängt, die den Fluchtweg über vorgelagerte Treppentürme ermöglichen. Die Fluchtbalkone und die Treppentürme werden in Stahl ausgeführt. Aufgrund des nur bedingt tragfähigen Untergrunds werden die teils punktuellen Lasten der Stützen und die Lasten der Wände mit Bohrpfählen in den Untergrund geleitet.

Durch die modulare Bauweise mit sehr hohem Vorfabrikationsgrad kann der anspruchsvolle Rohbau in kurzer Zeit errichtet werden. Die Kombination aus einfachen und erprobten Bausystemen und Materialien mit einem intelligenten auf die architektonischen Intentionen abgestimmten Tragwerkskonzept, ermöglicht ein wirtschaftliches Bauwerk.

März 2018
Juni 2018
Juni 2018
September 2018
Oktober 2018
November 2018
November 2018
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Im Uhrzeigersinn von oben links: 2. OG mit Sheddach; Tragfachwerk zur Überspannung der Turnhalle; 1. und 2. OG mit Turnhalle; UG
Im Uhrzeigersinn von oben links: 2. OG mit Sheddach; Tragfachwerk zur Überspannung der Turnhalle; 1. und 2. OG mit Turnhalle; UG
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