• Projektdaten
  • Erweiterung Autohaus Niki Hasler , Basel
  • Bauherrschaft
    Niki Hasler Immobilien AG
  • Architektur
    Diener & Diener Architekten
  • Planungszeit
    2014-2015
  • Realisierungszeit
    2015-2017
  • Status
    Gebaut

Die Autogarage in der Stadtmitte dient dem Verkauf und dem Einstellen, der Unterhalt und der Rekonstruktion von hochwertigen Sportwagen aus dem Rennstall Niki Haslers. Der weisse fugenlose Bau in Beton rahmt das neue Ferrari-Schaufenster, welches der bestehenden eingeschossigen Werkstatthalle vorgelagert ist. Wie ein Motorkolben bewegt sich die Aufzugsplattform im Zentrum des Ensembles zwischen den Elementdecken auf und ab und verknüpft die Einstellhallen, die Werkstatt, das Schaufenster und die Dachterrasse des Betonbaus mit der Strasse. Der zwölf Meter breite Hof bewahrt die Tradition des Stadtraums der Hardstrasse, dessen Bebauung immer wieder von Erschliessungen durchbrochen ist.

Der neue, dreigeschossige Pavillon aus hellem, lasiertem Sichtbeton mutet an wie ein Torgebäude für die gesamte Anlage. Zur Strasse zeigt er als einzige Öffnung das zurückliegende Schaufenster des Showrooms im Erdgeschoss. Über dem Showroom liegen zwei Bürogeschosse mit Verkaufsateliers und Büros. Strassenseitig präsentieren sie sich als massives, fensterloses Volumen. Rückseitig sind sie über geschosshohe Verglasungen grosszügig belichtet. Auf dem Gebäudedach steht eine vollflächige Terrasse als Eventfläche für Kundenanlässe wie beispielsweise Autopräsentationen oder Fahrzeugübergaben zur Verfügung.

Der Neubau besitzt zudem zwei Untergeschosse. Sie dienen als Autolager und teilweise als Kundenparkplatz. Ein drehbarer Autolift, der architektonisch als Gelenk zwischen Bestand und Neubau gesetzt ist, verbindet alle Geschossebenen miteinander und ist von innen wie von aussen erschliessbar.

Für den Showroom und die Verkaufs- und Büroräume stehen geschossweise jeweils ca. 200 m2 Nutzfläche zur Verfügung welche durch Rippenelemente im Verbund zwölf Meter weit überspannt werden. Die Rippenelemente sind auf den Längsträgern gelagert, welche wiederum auf den Innenstützen stehen. Die Fassade entspricht einem nahtlosen, weissen Sichtbetonmantel des Gebäudes. Das Bauwerk konnte durch eine raffinierte Lagerung und entsprechendem Bewehrungslayout fugenlos erstellt werden. Ein weiterer Challenge war der sorgsame Erhalt und das Unterfangen der bestehenden weit gespannten und sehr filigranen Ausstellungshalle mit zwei Untergeschossen.

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Grundriss Erdgeschoss
Grundriss Erdgeschoss
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