• Projektdaten
  • Punt Val Mulinaun, Sumvitg, 2017
  • Bauherrschaft
    Kanton Graubünden, Tiefbauamt
  • Tragwerksplanung
    Schnetzer Puskas Ingenieure
  • Gestalterische Mitarbeit
    Aita Flury, dipl. Arch. ETH SIA
  • Planungszeit
    2014-2015
  • Realisierungszeit
    2015-2017
  • Status
    Gebaut


Durch den Ausbau der Oberalpstrasse zwischen Rabius und Sumvitg und deren geänderte Linienführung wurde eine neue Brücke über das Val Mulinaun erforderlich. Der Tradition der Bündner Bogenbrückenbaukultur folgend wurde eine Bogenbrücke entwickelt, welche die traditionsreiche Bauweise mit modernen Herstellungsverfahren weiterentwickelt und dadurch wirtschaftlich wieder interessant macht. Die optisch imposante, gleichzeitig selbstbewusst erscheinende Brücke fügt sich symbiotisch in die Topografie der Berglandschaft ein. Der durchgehende Überbau und der gleichbleibende Rhythmus der Stützen schaffen eine gestalterische Einheit.

Die Projektierung sowie der Bau der Brücke waren in technischer und gestalterischer Hinsicht eine anspruchsvolle Aufgabe. Vor allem das steile Gelände barg Risiken und die Querung oberhalb des Baches stellte hohe Ansprüche an das Erscheinungsbild und die Konstruktion der Brücke.

Die neue, rund 210 m lange Bogenbrücke ist eine klassische Stahlbetonkonstruktion mit einem vorgespannten Fahrbahnträger. Die Bogenbrücke wurde zusammen mit der östlichen Lehnenbrücke und dem westlicher Vorlandbereich als monolithische Konstruktion realisiert. Die Brücke ist im Grundriss gebogen, wobei 97.80 m des Bogens überspannt werden. Die Pfeilhöhe des Bogens beträgt 16.50 m. Der Oberbau hat eine gleichbleibende Spannweite von 16.30 m. Die gesamte Konstruktion wurde monolithisch ausgeführt und lediglich an den beiden Widerlagern und einigen Vorlandstützen verschieblich gelagert.

Die beiden Kämpferfundamente des Bogens sind als massive Blöcke konzipiert. Die ca. 105 m2 grosse Aufstandsfläche hat eine Neigung von 42 Grad und liegt normal zur Bogenkraft. Weil das ilanzseitige Kämpferfundament relativ nahe an der Hangkante des Haupttals liegt wurde es abgetreppt und in eine grössere Tiefe reichend ausgeführt. Beide Kämpferfundamente liegen in der Moräne. Die restlichen Fundamente werden auch als Flachfundierungen ausgeführt. Den geologischen und topografischen Verhältnissen angepasste Fundationen reduzierten das Aushubvolumen sowie den Bedarf an Baugrubensicherungsmassnahmen und trugen gleichzeitig zur Hangsicherung bei.

September 2015
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Juli 2016
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Februar 2017
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Horizontalschnitt und Grundriss
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Querprofile der Stützen
Querprofile der Stützen
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