• Projektdaten
  • Umbau und Sanierung Schönburg, Bern
  • Bauherrschaft
    Swiss Prime Site Immobilien AG, vertreten durch Wincasa AG
  • Architektur
    ARGE Schönburg: Theo Hotz Partner / Marazzi + Paul Architekten
  • Tragwerksplanung
    Schnetzer Puskas Ingenieure
  • Planungszeit
    2011-2017
  • Realisierungszeit
    2017-2019
  • Status
    Im Bau


Die Post Schönburg wurde 1970 von Theo Hotz Architekt fertiggestellt und bot ca. 1400 Büroarbeitsplätze. Mit dem Auszug der Swisscom 1999 und dem Verkauf der Liegenschaft wurden mehrere Studien zur Transformation des Gebäudes ausgearbeitet. Mit dem zur Ausführung gelangten Projekt von Theo Hotz Partner und Marazzi + Paul Architekten wird das bestehende Bürogebäude durch Renovation, Teilabbruch, Erweiterung sowie Rück- und Neubau zu Wohnungen mit hohem Standard, einem Hotel und zusätzlichen Flächen für Drittnutzungen umfunktioniert. Das Bestandsgebäude, als Bürokomplex konzipiert, wird im Rahmen der Umbaumassnahmen an die neuen Anforderungen adaptiert. Stützenfreie Grossraumbüros in den Obergeschossen werden durch die Aufteilung in Hotelzimmer und Wohneinheiten mit grossen Fensterflächen und angeschlossenen Nasszellen an die neue Bestimmung angepasst.

Das Tragwerk des bestehenden Gebäudes ist als Stahlbetonskelettbau aus Decken, Stützen und aussteifenden Wänden konzipiert. Die Fassadenstützen sind als Stahlbaustützen ausgeführt. Das Herzstück des Baus, der zentrale Verwaltungsbau wird strukturell so weit als möglich erhalten. Für eine gleichbleibende Ausnutzung der bestehenden Tragstruktur und Fundamente ist es notwendig, die charakteristische Deckenlast im Zuge der Umbaumassnahmen der Regelgeschosse lastneutral zu gestalten. Der vertikale Lastabtrag erfolgt weiterhin über die Tragwände und Stützen im Innern des Gebäudes sowie über die Fassadenstützen bis in die bestehenden Fundamente, wobei die bestehenden Fassadenstützen durch eine neue äussere Struktur ersetzt werden.

Weil das engmaschige Stützenraster der bestehenden Fassadenstützen in Stahl für die neu geplante moderne Wohn- und Hotelnutzung nicht angemessen ist, wird eine neue Fassadenstruktur aus horizontalen und vertikalen Tragelementen „vorgesetzt“. Das neue Stützenraster weist einen Abstand von 4.05 / 3.37 / 2.70 m auf und ermöglicht damit eine flexible Fassadengestaltung mit hochwertigen Aussenräumen.

Der Annexbau auf der Ostseite des Areals wird als Ersatzneubau vorgesehen und steht mit dem südlichen Rand auf der bestehenden unterirdischen Parkgarage. Er wird neben den Wohnungen im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss auch Fitness- und Umkleideräume sowie ein Retail-Bereich im Untergeschoss beherbergen. Die neue Annex-Konstruktion wird in Stahlbetonbauweise mit regelmässig angeordneten tragenden Wandscheiben im Erd- und Obergeschoss ausgeführt, welche auf den Aussenwänden sowie auf Innenstützen der beiden Untergeschosse gelagert sind. Eine hochwertige zweischalige Sichtbetonfassade aus sandgestrahlten Betonflächen mit grünlichem Kieszuschlag rundet das besondere Erscheinungsbild des Ersatzneubaus ab.

Dezember 2017
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Februar 2018
Februar 2018
Februar 2018
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Mai 2018
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November 2018
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Januar 2019
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264719_Schoenburg_Berne
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Statische Umbaumassnahmen: neue Kerne und Fassadenstützen (rot)
Statische Umbaumassnahmen: neue Kerne und Fassadenstützen (rot)
Skizze des Tragsystems der Fassadenstützen
Skizze des Tragsystems der Fassadenstützen
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